Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven

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Inhalt: Wiebadenbrücke

(Magnetische Messstelle der Bundesmarine in Wilhelmshaven)

Wiesbadenbrücke

Aufgabe der 1962 eingerichteten Magnetischen Messstelle (MM-Stelle) Wilhelmshaven ist der Schutz der Schiffe der Bundesmarine und anderer NATO-Einheiten gegen Minen mit Magnetzündern. Jedes Schiff erzeugt ein magnetisches Störfeld, das von den Minen als Zündkriterium ausgenutzt wird. Ziel aller Tätigkeiten der MM-Stelle ist daher die Reduzierung der Störfelder, um das Zünden der Mine zu verhindern.

Außer den Unterwasser-Messsondenreihen, die sich direkt bei der MM-Stelle an der Wiesbadenbrücke im Großen Hafen befinden, sind auch im Nordhafen nahe der Instandsetzungskaje Überlaufstrecken vorhanden.

Neben der Vermessung von Schiffen mit einer magnetischen Eigenschutzanlage, die an der MM-Stelle geprüft und justiert werden kann, werden Schiffe auch durch magnetische Behandlung (Entmagnetisierung) gegen Minen geschützt.

Außer in Wilhelmshaven betreibt die Bundesmarine auch in Rendsburg sowie Kiel-Friedrichsort eine MM-Stelle.